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Automatisierte Logistikimmobilien

Facility Management: Lagerimmobilien » Immobilien » Automatisierte Logistikimmobilien

Automatisierte Logistikimmobilien effizient steuern

  • Ebene 1 – Automatisierte Logistikimmobilien – Kerngeschäft: hoher Durchsatz und hohe Prozessstabilität durch Automatisierung. Besonderheiten: IT/OT, Mechanik und Gebäudeinfrastruktur sind stark gekoppelt; Verfügbarkeit schlägt einfache Kosteneffizienz. FM: Reliability-orientiertes Hard FM, OEM-Steuerung, Leitstandsanbindung, Condition Monitoring, Ersatzteilmanagement und strukturierte Störfallprozesse.

  • Ebene 2 – E-Fulfillment-Center – Kerngeschäft: Filial- und Online-Auftragsabwicklung mit Pick, Pack, Versand und Retouren. Besonderheiten: hoher Personal- und Peak-Faktor, kleinteilige Kommissionierung, Verpackung und oft mehrgeschossige Arbeitsbereiche. FM: Arbeitsplatzergonomie, Conveyor-/Sorter-Verfügbarkeit, Verpackungstechnik, Flächenflexibilität, LKQ der IT-Schnittstellen und tagesaktuelle Reaktionsfähigkeit im Betrieb.

  • Variante – Mezzanine-Kommissionierung – Kerngeschäft: kleinteilige Kommissionierung auf mehreren Ebenen. Besonderheiten: hohe Personendichte, Wegeführung, Geländer-/Absturzsicherung, viele Förder- und Übergabepunkte. FM: Fokus auf Fördertechnik, Beleuchtung, Ergonomie, Fluchtwege, Brandschutzorganisation und schnelle Kleinreparaturen.

  • Variante – Retourenzentrum – Kerngeschäft: Prüfung, Sortierung, Wiederaufbereitung oder Rückführung von Rücksendungen. Besonderheiten: stark schwankende Volumina, hoher manueller Anteil, zusätzliche Qualitäts- und Reinigungsflächen. FM: flexible Arbeitsplatz- und Flächenplanung, gute Lüftung, Abfall- und Wertstoffmanagement, starke Soft-Services und belastbare Mängelprozesse.

  • Ebene 2 – ASRS- und Robotiklager – Kerngeschäft: hochverdichtete, softwaregesteuerte Lagerung mit Robotik oder Shuttle-Systemen. Besonderheiten: Software, Steuerung, Netzqualität und mechanische Verfügbarkeit bilden ein Gesamtsystem. FM: enger Mix aus Betreiber, Integrator, OEM und FM-Partner; klassische Gewerke allein reichen nicht aus.

  • Variante – AutoStore / Tote-Storage – Kerngeschäft: kompakte Behälterlagerung mit robotischer Entnahme. Besonderheiten: hohe Flächeneffizienz, aber große Abhängigkeit von Grid, Robotern, Ports und Software. FM: OEM-nahe Wartung, definierte Ersatzteilbevorratung, saubere Temperatur- und Staubverhältnisse sowie enges Change-Management.

  • Variante – AMR- / AGV-Lager – Kerngeschäft: intralogistische Transporte durch autonome mobile Systeme. Besonderheiten: DGUV weist auf manuelle Steuereinrichtungen für Notfälle und Instandhaltung hin; Verkehrswege von Mensch und Roboter müssen sauber gestaltet sein. FM: Bodenqualität, WLAN/Positionierung, Batterieladung, Notfall- und Recovery-Szenarien sowie IT/OT-Support sind entscheidend.

  • Ebene 2 – Förder- und Sortierzentrum – Kerngeschäft: kontinuierliche Bewegung und Verteilung von Stückgut oder Behältern. Besonderheiten: hoher Anteil mechanischer und sensorischer Komponenten, viele Eingriffs- und Gefahrenstellen. FM: regelmäßige Prüfungen, Reinigung, Schutz- und Absperreinrichtungen, Antriebswartung und schnelle Störungslokalisierung stehen im Zentrum.

  • Variante – Conveyor- / Sorter-Halle – Kerngeschäft: Transport und Sortierung über Rollenbahnen, Gurtförderer oder Sorter. Besonderheiten: mechanischer Verschleiß und Verschmutzung wirken direkt auf Verfügbarkeit und Sicherheit. FM: präventive Wartung, Reinigung, Schutzhauben/Sicherheitszäune, Messung von Laufwerten und klare Lockout-Tagout-Prozesse.

  • Variante – SPS- / WCS-Leitstandflächen – Kerngeschäft: Überwachung und Steuerung automatisierter Warenflüsse. Besonderheiten: hier verdichten sich Gebäudeautomation, OT und Prozess-IT. FM: stabile Klima- und Stromversorgung, definierte Technikräume nach VDI 2050, klare Zutrittsregeln und enge Abstimmung mit IT/OT.